UV-Anlagenbetriebssystem Visades FlexFlow
Mit unserer Betriebsart FlexFlow verändern wir die bisherige Anwendung der UV-Desinfektionsanlagen, um Beeinflussungen in der Rohwasserbeschaffenheit bei z.B. Starkregen auszugleichen.
Normalerweise werden UV-Anlagen auf einen Betriebspunkt eingestellt, mit einem maximalen Durchfluss und einer dafür erforderlichen Mindestbestrahlungsstärke.
Bei Unterschreiten der Mindestbestrahlungsstärke geht die UV-Anlage in Störung und die Wasserversorgung wird gestoppt.
FlexFlow macht im Grunde dasselbe, nur dass der maximale Durchfluss laufend an die UV-Bestrahlungsstärke angepasst wird.
Wir erfassen die aktuelle UV-Bestrahlungsstärke und passen den Durchfluss an die im Trinkwasserzertifikat hinterlegten Maximalmengen an.
Das bietet den großen Vorteil dass die UV-Anlage bei Starkregen bis zur geringsten, noch zertifizierten UV-Bestrahlungsstärke in Betrieb bleibt und dafür nur die Durchflussmenge anpasst - wie in der ÖVGW Richtlinie W107, Punkt 5.3.2 vorgegeben.
Für kleine Anlagen (T40F, T80F, auch in ECOplus Ausführung) bieten wir fertige Regelstrecken an. Das sind Rohrkomponenten mit montierter Durchflussmessung, mit Regelventil und Spülventil – und vielen Vorteilen.
Die Kosten der FlexFlowIQ Rohrkomponenten inklusive der Mess- und Regelgeräte liegen preislich sehr nahe an der normalen statischen Ausstattung einer UV-Anlage.
Diese FlexFlowIQ Rohrkomponente stellt gleichzeitig die ohnehin erforderliche Durchflussbegrenzung ganz ohne Druckverlust dar, vermindert den Einbauaufwand, ist steckerfertig und in allen Komponenten für Trinkwasser zugelassen.
Abschließend eine Klarstellung:
Wir regeln den Durchfluss im FlexFlow Betriebsmodus nach den gemessenen UV-Bestrahlungsstärken in der UV-Anlage und zertifizierten Tabellen.
Eine eventuell vorhandene Online-Trübungsmessung hat keinen Einfluss auf das FlexFlow Durchflussregelverhalten.